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Vier Schritte zum starken Immunsystem

Kräuter und ätherische Öle

Deine Immunsystem leistet harte Arbeit 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche. Aber wenn unsere Freund und Helfer in der Saison zum x-ten Mal schwächer wird und Du Dir eine Erkältung holst, schimpfst Du auf die Verteidigung, die Dich im Moment im Stich lässt. Aber es wäre ungerecht, die Kompetenz der Schutztruppe in ihrer Gesamtheit in Frage zu stellen. Wäre Dein Immunsystem komplett heruntergefahren, wärst Du dauerhaft schwer krank oder im schlimmsten Fall nicht mehr am Leben.

 

Das menschliche Immunsystem

Hinter der eigenen Abwehr steht ein ausgeklügeltes System, das genau weiß, was es tut - und damit die Grundlage für unsere Gesundheit legt. Im Alltag sind wir in ständigen Kontakt mit Keimen, sei es durch die Luft, die wir atmen, sei es durch die Nahrung. Die meisten Erreger haben keine bösen Absichten, andere können uns schaden. Die gröbsten äußeren Angriffe halten Haut und Schleimhäute fern: sie sind sozusagen die Rüstung unseres schützenden Ritters. Allerdings können Mikroorganismen doch noch in den Körper gelangen. Und dann tauchen zwei Akteure auf... 

Spezifische und unspezifische Immunabwehr

Ein unspezifisches und ein spezifisches System arbeiten eng zusammen. Unspezifische Immunabwehr ist angeboren. Sie ist das erste Schutzschild des Körpers. Sie greift alles an, was sie als körperfremd erkennt, um uns vor Krankheiten oder Vergiftungen zu schützen. Aber so gut und anspruchsvoll sie auch sein mag, sie stößt auch an ihre Grenzen.

 

Dann kommt die spezifische Immunabwehr ins Spiel. Ihre Besonderheit - sie hat ein "Gedächtnis". Sie merkt sich die Beschaffenheit der Erreger. Bei einer erneuten Infektion kann der Körper somit wirkungsvoller reagieren. Dank dieser cleveren Tricks musst Du nur einmal im Leben einige Krankheiten "durchmachen" - denk nur an die Windpocken aus Deiner Kindheit (falls Du welche hattest). Dein intelligentes Immunsystem hat Dich gegen sie jetzt immun gemacht. Auch Impfungen funktionieren nach diesem Prinzip.  Das Immunsystem kann jedoch viel mehr tun, als Organismen wie Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen die rote Karte zu zeigen. Bei Verletzungen stimuliert es den Heilungsprozess und hilft beim Wiederaufbau von beschädigtem Gewebe. Und: Dein persönlicher Sicherheitsdienst reagiert nicht nur auf mögliche Gefahren, die Dich von außen bedrohen, sondern auch auf die, die direkt im Körper entstehen, denn Fehler können auch bei der Zellteilung auftreten.

 

Das Immunsystem sucht ständig nach geschädigten oder mutierten Zellen und entsorgt sie. Zum Beispiel schützt es uns auch vor Tumorerkrankungen. Leider gelingt es Krebszellen manchmal jedoch, das Immunsystem so auszutricksen, dass die Krankheit doch ausbricht. Seit kurzem bauen die Forscher auf diesem erlangten Wissen auf. Spezielle Immuntherapien sollen das Immunsystem so gut stärken, dass es diese Krebszellen selbstständig bekämpfen kann. Wie gut die Abwehr funktioniert, hängt zum Teil von den Genen ab. Aber unabhängig davon kannst Du selbst viel tun, damit Deine Verteidigung Dich nicht im Stich lässt. Ausreichender Schlaf, zum Beispiel, kommt der Immunabwehr sehr bequem. Wichtige Immunzellen von Menschen mit wenig Schlaf sind nachweislich stark geschwächt, was die Wissenschaftler im Laufe von  verschiedenen Untersuchungen herausgefunden haben. Im Allgemeinen: eine gesunde Lebensweise bildet dabei stets ein gutes Fundament.

 

Immunsystem stärken

Wie schon oben erwähnt, verändert sich unser Immunsystem im Laufe des Lebens. Gute Nachricht - Du kannst es selbst positiv beeinflussen. Nicht so gute Nachricht - es ist mit Arbeit verbunden. Aber es ist schöne Arbeit. Es macht Spaß und bringt auf Dauer viel Freude und positive Energie. 

 

1. Stress ade

Frau mit Büchern

 Stress - das Wort allein löst bei den meisten von uns negative Gefühle aus. Eine akute Stressreaktion ist in besonders anspruchsvollen Situationen sinnvoll. Es setzt eine Reihe von Prozessen in Gang, die den Körper effizienter machen: Das Herz- und die Atemfrequenz steigen. Es ist kein Problem, wenn der Stress nur für kurze Zeit anhält. Wenn es jedoch in einen permanenten Zustand übergeht, setzt der Körper mehr vom Stresshormon Cortisol frei. Und das wiederum führt langfristig zu einem Immunschwäche. Verschiedene Techniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können neben dem Sport auch Stress abbauen und so das Immunsystem positiv beeinflussen.

2. Natürliche Kuren

Fläschchen mit Blumen

Ein Ungleichgewicht oder Mangel im Mineralhaushalt der Körperzellen verursacht Krankheiten. Davon war Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler überzeugt. Im 19. Jahrhundert entwickelte der Arzt eine spezielle Therapie aus 12 Mineralsalzen, die den Mineralhaushalt in den Zellen regulieren und so die Selbstheilungskräfte aktivieren. Unter dem Einfluss von Schüßler-Salzen kann der Körper auch das entsprechende Mineral aus der Nahrung besser aufnehmen. Salz Nr. 3, das Salz des Immunsystems, sorgt für eine gute Sauerstoffaufnahme. Lass 3x1 Tabletten tagsüber im Mund schmelzen und nach einer gewisse Zeit wirst Du merken, wie die Häufigkeit diverse Erkrankungen erheblich sinken wird.

3. Wichtige Nährstoffe

Beeren, Nüsse und Gemüse

 Versuche mal wirklich 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst pro Tag zu essen - so viel wie in Deine Hand passt. Dadurch versorgst Du Dein Immunsystem mit wichtigen Vitalstoffen. Vor allem Vitamin C fördert die Immunabwehr. Der Körper benötigt Vitamin A für eine widerstandsfähige Haut und Schleimhäute. Sein Vorläufer Beta-Carotin kommt beispielsweise in Karotten, Süßkartoffeln und Aprikosen vor. Wenn Du Deinem Immunsystem einen zusätzlichen Kick geben willst: Extrakte aus speziellen Mikroalgen steigern nachweislich die Produktion von Immunzellen.

4. Bewegung

Jogger

Regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem. Vor allem Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren aktivieren die Immunzellen. Diverse Tests haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig im Sport aktiv sind, nur halb so oft von Erkältungen geplagt werden wie diejenigen, die stattdessen bequem auf der Couch sitzen. Allerdings solltest Du es nicht übertreiben. Zu langes, zu intensives Training kann auch das Immunsystem schädigen. Dann wird Sport zum Stress. Und es ist nicht gut für das Immunsystem (siehe oben). Mit 3 bis 5 Einheiten à 30 Minuten pro Woche liegst Du immer im grünen Bereich.

 

 

 

 

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