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Fühle Dich gesund mit mehr Energie

Fast alle unsere Tätigkeiten kann man in Energiespender und Energiefresser aufteilen. Energiefresser direkt am frühen Morgen?? Das kann wirklich keiner gebrauchen, wenn man sich gerade aus dem gemütlichen warmen Bett quälen muss. Am allerwenigstens im Winter. Aber erstaunlicherweise setzen sich viele Menschen unbewusst genau diesen Energiefresser aus, sobald sie die Augen aufmachen. Die erste Bewegung - auf die Schlummer-Taste des Weckers hauen, der erste Blick, nachdem man es doch geschafft hat die Augen aufzumachen - auf das Handy. Und da man unter diesen Voraussetzungen keinen Tag mit Freude oder überhaupt irgendwelche Energie anfangen kann schlendert man mit halb geschlossenen Augen in die Küche und hofft auf Wirkung des rettenden Kaffees. Das ist ein Beispiel des Morgens, der direkt mit Energiefresser angefangen hat. Kommt es Dir bekannt vor? 

 

Hier werde ich Dir aber aufzeichnen, welche Energiespender Dir beim Start in den Morgen helfen können. Die Schlummer-Taste, Handy und Kaffee haben ab jetzt morgens frei. Wenn Du magst, kannst Du auch mein Freebie herunterladen mit der Checkliste Deiner Energiespender.

Atme Dich wach

Über Wachatmung habe ich bereits in meinem vorherigen Artikel geschrieben. Die Atmung ist die wichtigste unsere Lebensfunktionen und kann unseres Wohlbefinden und Stimmungen beeinflussen oder zeigen. Die Atemfunktion kann uns helfen aus den Federn zu kommen oder auch einzuschlafen. Verwende die von mir beschriebene Technik statt Kaffee, und Du wirst Dich wundern, wie natürlich und einfach Du aus dem Bett kommen kannst, ohne zuvor zu der rettenden Kaffeemaschine schlendern zu müssen. 

Mundhygiene

Ich hoffe, dass wirklich jeder, der das hier liest, putzt sich die Zähne. Ohne Scherz, ich habe schon im Leben tatsächlich andere Menschen getroffen, die wirklich überzeugt davon waren, dass es ihren Zähnen bzw. Zahnfleisch schaden kann. Aber nicht alle, die das auch tun, machen es richtig. Ich persönlich bin jetzt ein richtiger Fan von Elektrozahnbürsten * geworden. Sie können nämlich nicht nur sehr präzise und schnell die Zähne reinigen, sondern auch die Zunge. Die Zähne fühlen sich im Anschluss schön glatt an, wie nach einer Reinigung beim Zahnarzt. 

Apropo Zunge: wusstest Du, dass eine unreine Zunge der Grund für Mundgeruch ist? Nicht die Zähne, wenn sie gesund ist. 

Zum Schluss kommen wir zum Ölziehen. Ich muss sagen, am Anfang fand ich den Gedanken etwas befremdlich. Ich habe mich vorher mit verschiedenen ayurvedischen Praktiken beschäftigt und vieles auf diesem Gebiet fand ich logisch und außerdem relativ einfach umzusetzen. Aber Öl 10-20 Minuten im Mund hin und her ziehen? Klingt etwas eklig. 

Das Ölziehen ist eine alternativmedizinische ayurvedische Methode, bei der der Mund mit Pflanzenölen gespült wird. Dies entzieht dem Mund Giftstoffe und hilft dadurch bei einer Vielzahl von Krankheiten. Es gibt sogar einige Studien, die eine Wirksamkeit des Ölziehens unter anderem auf Streptococcus mutans und Lactobacillus acidophilus nachweisen. Welche Öl Du dabei benutzt, ist nicht relevant. Die Hauptsache es ist kaltgepresst. Ansonsten mein Favorit in diesem Fall ist Sesamöl *Der ist vom Geschmack her (zumindest für mich) am angenehmsten. 

Bem Ölziehen soll ein Esslöffel kaltgepresstes Öl etwa 10 bis 20 Minuten langsam im Mund hin und her bewegt und zwischen den Zähnen durchgezogen werden. Dieses Öl soll anschließend ausgespuckt und der Mund mit Wasser ausgespült werden. Auf gar keinen Fall schlucken, da Du damit auch die ganze im Öl gebundenen Gifte wieder in den Magen transportierst und so könntest Du dir die ganze Prozedere auch sparen. Das ganze solltest Du mindestens ca. 8 bis 14 Tage lang tun. Am allerbesten natürlich, wenn Du das in Dein Morgenritual dauerhaft einbindest und glaube mir, wenn Du nach 2 Wochen (vorausgesetzt Du hast durchgehalten) die Ergebnisse siehst, machst Du das wirklich weiter. Und das fühlt sich dann auch nicht mehr so ekelig an, wie ganz am Anfang.

Selbsterfüllende Prophezeiung und Lächeln

Lächeln ist einfach. Lächeln ist angenehm zu sehen. Es ist gesund und verlängert das Leben. Mit dem Lächeln vor dem Spiegel lassen sich sogar Depressionen besser heilen!! Unsere Nervensystem bekommt durch ein Lächeln einen Impuls, das ihr befiehlt verschiedene Hormone und Opiate auszuschütteln. Ein Lächeln lindert Schmerz und stimmt dein gesamtes Organismus auf gute Laune ein. Lächel Dich an im Spiegel jeden Morgen beim Zähne Putzen oder deiner morgendliche Gesichtspflege. Du wirst sehen, dass Du mit viel bessere Laune Deinem Tag begegnen wirst und viele Probleme werden nicht mehr so dramatisch aussehen.

Der anderer Trick, das uns positiver einstimmen kann, ist die Affirmation. Man kann das auch als selbsterfüllende Prophezeiung bezeichnen. Viele Psychologen meinen, dass das, was der Mensch sagt, wird zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Das wirkt auf der Ebene vom Unterbewusstsein. Also sag Dir beim Ausatmen (am besten in Verbindung mit Lächeln) das, was Du Dir wünschst. Und glaube daran, dass es auch eingetreten ist. Wenn Du es glaubst, werden diese Worte zum Befehl, zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Mache das alles am besten alleine, so dass es keiner sieht. Bei solchen Sachen muss Du sicher sein, überzeugt von sich selbst. Und Anwesenheit von jmd. anderen bestärkt nicht diese Gefühle. Schüchternheit und Zurückhaltung bei Affirmationen sind komplett fehl am Platz. 

Wasser

Unsere Körper besteht bis zu 90 % aus Wasser. Mit dem steigendem Alter sinkt des Wasseranteil. Man kann uns in diesem Zusammenhang mit Trauben vergleichen, die zu Rosinen werden. Deshalb trink so oft wie möglich. Im Schlaf regeneriert sich Dein Körper und entsorgt Gifte. Dabei verbraucht es eine Menge Wasser. Es entweicht aus dem Körper über die Haut, Atmung un Nieren. Wenn Du aufwachst, hast Du immer zu wenig Wasser im Körper. Deshalb ist es sehr wichtig nachdem Du Dein Mund und mit dem Dein Körper von den Giften befreit hast ein Glas Wasser (am besten mit Zitrone und frische Minze) zu trinken. Das gibt Dir frische Energie-Kick und schmeckt auch noch gut. Stell es am besten direkt vor dem Schlafengehen neben Deinem Bett, um sicher zu gehen, dass Du diesen Teil deines morgendlichen Rituals nicht vergisst. 

Meditation

Die morgendliche Stunden, wenn noch keiner wach ist außer Dir, sind am besten geeignet für eine Meditation. Das tut Dir gut, stimmt Dich positiv auf den Tag ein und macht deinen Kopf klar. Du kannst Dich einfach nur auf deiner Atmung konzentrieren, auf Deiner inneren Gefühle, binaurale Musik oder Autogenes Training machen. 

Ganz wichtig: nicht einschlafen! Klingt lustig, kann aber früh am Morgen nach dem Aufstehen schon passieren.

Und entspann Dich, entspann Dein Körper, lass Deine Gedanken vorüber ziehen, ärgere Dich nicht über diese Ablenkungen, sondern beobachte sie einfach. Nimm sie zur Kenntnis als würden sie hinter einem Fenster vorbei fliegen. 

Yoga

Yoga, wie ich schon in einem anderen Artikel geschrieben habe, hilft uns uns jünger und flexibler zu halten. Sie verlängert tatsächlich unsere Telomere, die für Regeneration unserer Zellen verantwortlich sind. Am Anfang reicht es, wenn Du versuchst in die Vorwärtsbeuge zu gehen um Deine Zehen zu erreichen. Natürlich klappt es nicht sofort, aber das ist auch nicht das Ziel wirklich Deine Zehen anzufassen. Das Ziel ist es sich so angenehm wie möglich und ohne Schmerzen zu dehnen, Blut durch Dein Körper zirkulieren zu lassen. 

Es gibt sehr viele Yoga-Praktiken, die mit Streckung zu tun haben: Hatha-Yoga, Kundalini Yoga. Du kannst Dich auch dem Pilates widmen oder einfach ein Paar klassische Dehnungsübungen machen. Es ist Geschmackssache und Yoga trifft in diesem Fall mein Geschmack nun mal am besten. Sonnengruß würde ich als Dehnung am Morgen ganz besonders empfehlen. 

Dusche mit Bürstenmassage

Wie schon oben beschrieben befreit unsere Körper im Schlaf sich von diversen Giftstoffen auch über die Haut. Auf der Haut wird eine Fettschicht gebildet, die diese Giftstoffe über die Poren herausgebracht hat. Diese Fettschicht muss entfernt werden, denn ansonsten gelangen die Giftstoffe über die Poren wieder zurück in den Körper. Deshalb ab unter die Dusche, schnapp Dir einen Schwamm, der Deine Haut richtig schön abbürsten kann, und wasche Dich damit ohne Einsatz von Waschzeug. Denn Waschmittel zerstört Deine Haut Flora und ermöglicht parasitären Bakterien sich zu vermehren. Bei einer tägliche Pflege nur mit Wasser brauchst Du keine Duftstoffe von Duschgels und ähnlichem. Unsere Haut riecht von alleine frisch und sauber. Und mit dieser Scrabdusche entfernst auch noch ein paar tote Hautzellen dazu, wodurch sich Deine Haut frischer, glatter und noch sauberer anfühlt. 

Motiviere Dich

Es gibt unzählige Videos auf YouTube oder Texte, die Dich motivieren können. Wachstum passiert nicht von alleine und es kann sich auch schleppend entwickeln. Wir können Rückschritte machen, manchmal haben wir einfach keine Lust an bestimmten Tagen überhaupt irgendwas zu machen. Du springst ja auch nicht jeden Morgen gut gelaunt aus dem Bett und sprintest Deinem Erfolg entgegen. 

Dafür haben Sportler einen Coach, der sie jeden Tag motiviert und manche von uns einen personal Trainer. Für diejenigen, die sich das allerdings nicht leisten können, wollen oder warum auch immer, ist ein solcher Coach nur einen Klick entfernt. Heutzutage gibt es sogar Motivation-Apps, die Du Dir z. B. beim Zähneputzen angucken kannst. Probier es mal aus, es kann wie ein Tritt in das allerwerteste wirken, der Dich endlich zum Handeln bewegt. 

Bewege Dich gesund

Geh in die Natur spazieren oder walken. Wenn Du ein Hund hast, um so besser. Da hast Du einen Begleiter, mit dem es Dir nicht langweilig wird und der Dir dafür sehr dankbar ist. Es ist übrigens erwiesen, dass Hunde unser Leben um ca. 10 Jahre verlängern. Warum? Weil wir mit dem Hund praktisch dazu gezwungen sind, uns ständig zu bewegen und weil ein Tier einen sehr positiven Einfluss auf unsere Psyche hat. 

Wenn Du nicht spazieren gehen willst, putze Dein Haus oder Wohnung. Dann schlägst Du 2 Fliegen mit einer Klappe. Du machst gleichzeitig was für Dich und für Dein Zuhause. Glaube mir: das macht wach und Du bist sehr zufrieden damit, was Du schon so früh am Morgen geleistet hast. 

Mach Dein Bett

Ich mache mein Bett nicht direkt nach dem Aufstehen, sondern erst ca. 1 Stunde später, nachdem ich alle Zimmer gelüftet habe. Das Gefühl, unter der Decke und einer Tagesdecke noch nicht gelüfteten Schweiß mit Milben und Bacterien einzuschließen finde ich nicht so appetitlich. Aber nach 1 Stunde, wenn der frische Luft durch die Zimmer geweht hat und alles ein bisschen heller ist, schüttele ich die Kissen und die Decken auf, lege eine schöne Tagesdecke drauf und das Schlafzimmer erstrahlt in einem neuem, einladendem Licht. ich freue mich dann jeden Abend darauf in einen schönen, frischen, zurechtgemachten Bett zu steigen und im ordentlichen, nicht zugestelltem Schlafzimmer einzuschlummern. Denn Unordnung stimmt uns unruhig. Wir sind abgelenkt und unzufrieden und wer braucht das schon vor dem Schlafengehen. Außerdem fühlt man sich am Morgen noch zufriedener, wenn man schon etwas geschafft hat. Und wenn man unsere Liste anguckt, dann ist es bereits die ganze Menge. 

Deine Checkliste zum Herunerladen
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