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Und wie geht's weiter?...

Nachdem Du in der vergangenen Woche rausgefunden hast, ob Du Lerche oder Eule bist, kommen wir zu weiteren Schritten, die Dir morgens gut tun würden und Dich positiv auf den Tag einstimmen. Wenn Du Dir vorgenommen hast, sehr früh (so gegen 5 Uhr) aufzustehen, fällt es Dir bestimmt nicht leicht das zu tun. Der Kopf ist noch im Schlafmodus und der Ruf von Kaffee ist sehr laut. 

Stop!!!

 

Jetzt ist es ganz wichtig diesem Ruf zu widerstehen!

 

Später erkläre ich Dir, warum. 

 

Aber jetzt - kleine Übung, die Du noch im Bett ausführen kannst, die dein Kopf innerhalb von Minuten wach kriegt. 

Direkt nach dem Aufwachen, während Du noch versuchst die letzten Träume aus dem Kopf zu kriegen, fang damit an, mit kurzen, stoßartigen Atemzügen 4 Mal pro Atemzyklus einzuatmen und auf gleiche Weise 4 mal auszuatmen. Mach das ein paar Minuten lang, oder, wenn Du (wie ich auch) schon direkt aus dem Bett springen willst, wenigstens eine Minute. Glaube mir, Du spürst direkt wie Dein Kopf wach und dein Geist klar werden. 

 

Warum? Dazu kommen wir jetzt.

 

Ein Mensch kann Wochenlang ohne Essen und paar Tage ohne Wasser aushalten, aber ohne Sauerstoff, ohne Atmen erleidet das Gehirn nach 10  Minuten irreparable Schäden. Die Atemfunktion kann man zu vielen Zwecken verwenden: um zu Ruhe zu kommen, um Schmerzen zu lindern, um sich zu konzentrieren oder auch, wie in diesem Fall, um wach zu werden. Im Schlaf stellt sich ein bestimmtes Atemrhythmus ein, das optimal auf den Schlaf abgestimmt ist. Und genau um diesen Rhythmus zu unterbrechen, machen wir diese Atemübung. 

 

Warum kein Kaffee nach dem Aufstehen?

 

Da kommt wieder unser altbekannter Freund ins Spiel, Streßhormon Cortisol. Der wird über Nacht gebildet um uns bei Aufwachen zu helfen. Und somit sind wir morgens auf ganz natürliche Weise wach, obwohl es uns manchmal gar nicht so vorkommt. Weiterhin wenn wir auch noch nach der Cortisol Ausschüttung Kaffee trinken, kann es unsere Nervensystem zusätzlich unnötig belasten. Und sie ist schon von der ganzen Umwelteinflüsse belastet genug. Bei empfindlichen Menschen kann es als Folge zu nervöser Unruhe, Herzrasen oder leichten Angstzuständen kommen. Und das braucht nun wirklich kein Mensch.

Das erste Mal, wenn wir am Tag Kaffee trinken sollten, ist ca. 3,5(!!) Stunden nach dem Aufstehen. Da ist Cortisolspiegel am tiefsten. Und 2 Zeitfenster für den Koffeinkonsum sollte ca. 7,5 Std. nach dem Aufstehen sein. 

Kaffee ist übrigens ein wunderbarer Getränk mit vielen positiven Eigenschaften und man soll es nicht grundsätzlich vertäufeln. 2-4 Tassen am Tag sind vollkommen in Ordnung und mehrere Studien haben gezeigt, dass es Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Alzheimer oder sogar Krebs vorbeugen kann. Auf den richtigen Zeitpunkt und die Menge kommt es an. Hör auf Dein Bauch und entscheide für Dich selbst, wie viel Kaffee am Tag Dir gut tut. Wenn Du nach 2 Tassen Unwohlsein verspürst, leichte Übelkeit oder Nervosität, belass es dabei, nur eine Tasse auf einmal zu trinken. Denn wie wir schon gelernt haben: unser Körper ist der beste Berater.

 

 

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